Die wasserbewusste Stadt – Strategien zwischen Speicherung, Nutzung und Risiko

Hitzeperioden, Starkregen und zunehmende Nutzungskonflikte machen Wasser zu einer der zentralen Herausforderungen der Stadtentwicklung. Die wasserbewusste Stadt steht für neue Ansätze im Umgang mit Regenwasser, für integrierte Infrastrukturen und für die Frage, wie Wasser künftig gespeichert, verteilt und genutzt werden kann.

Doch die Umsetzung ist komplex: Technische Lösungen treffen auf wirtschaftliche Interessen, Flächenkonkurrenzen und politische Prioritäten. Die Tagung beleuchtet diese Spannungsfelder und bringt Perspektiven aus Planung, Wasserwirtschaft, Ökonomie und Praxis zusammen.

Im Mittelpunkt stehen dabei zentrale Fragen:
Wie lassen sich wasserbewusste Strategien verbindlich in Planung und Genehmigung integrieren – und wo stoßen bestehende Instrumente an ihre Grenzen?

Wie können Wasser, Freiraum und Bebauung frühzeitig zusammengedacht werden – auch unter steigendem Entwicklungsdruck?

Welche Prioritäten müssen gesetzt werden, wenn Wasserbewusstsein, Wohnraumbedarf und Wirtschaftlichkeit in Konkurrenz treten?

Wer trägt langfristig Verantwortung und Kosten für eine wasserbewusste Stadt – und wie lassen sich diese fair verteilen?

Fachliche Impulse wechseln sich mit moderierten Gesprächen ab. Die Teilnehmenden sind dabei gezielt in die Diskussion eingebunden und eingeladen, eigene Erfahrungen und Positionen einzubringen.

Programm kommt