Infomaterialien

Auf dieser Seite haben wir für Sie einige interessante Infomaterialien verschiedener Organisationen zusammen gestellt, die Sie sich hier anschauen oder downloaden können.

Wie wird in Zukunft das öffentliche Grün in der von der Bevölkerung erwarteten Qualität erhalten und gepflegt? Diese Frage stellen sich viele Kommunen in Deutschland und suchen nach Möglichkeiten einer größeren Planungssicherheit. In diesem Zusammenhang bieten Gartenschauen gute Ansatzpunkte, um die späteren Pflege- und Unterhaltungskosten von Grünflächen schon in der frühen Planungsphase zu berücksichtigen. Schließlich sind Gartenschauen nach wie vor anerkannte und erfolgreiche Instrumente für integrierte Stadt- und Regionalentwicklungsprozesse. Doch immer mehr tritt bereits in den frühen Phasen der Entscheidungsfindung und später auch in der konkreten Planung die Frage nach dem „danach“ in den Vordergrund. Zu Recht, denn nicht immer folgt einer erfolgreichen Gartenschau der Übergang zu einer im Sinne der vielzitierten Nachhaltigkeit gelungenen Nach- bzw. Dauernutzung. Diese Situation stand im Mittelpunkt einer Klausurtagung der Deutschen Bundesgartenschaugesellschaft im März 2015.

Die Broschüre „Bundesgartenschauen nachhaltig gestalten“ umfasst Beiträge von Experten und Praxiserkenntnisse zum Thema Lebenszykluskosten und soll die Diskussion über die Bewertung der Pflege von Grünflächen und deren Berechenbarkeit anregen.

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Mit der von der EU-Kommission im Mai 2013 veröffentlichten Strategie zur Grünen Infrastruktur ist in der Europäischen Gemeinschaft eine neue Entwicklung eingeläutet: Die Grüne Infrastruktur wird als ein Kernthema der zukünftigen Stadtentwicklung anerkannt. Auch neu aufgelegte bundesdeutsche Programme wie das vom Bundesumweltministerium initiierte Programm „Soziale Stadt“ bieten Ansatzpunkte, um soziale und grüne Stadtentwicklung zusammenzuführen.

Mit der Broschüre „Bäume in der Stadt“ soll ein Beitrag zur Debatte um die grüne Stadtentwicklung geleistet werde. Der Fokus liegt dabei auf den Gehölzen im urbanen Raum. Der Anspruch war es nicht, ein wissenschaftliches Kompendium zum Thema zu verfassen, sondern grundlegende Aspekte zusammenzustellen, die bei der Planung, Pflanzung und Pflege von Bäumen in Städten von Bedeutung sind.

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Die Charta “Zukunft Stadt und Grün” benennt in insgesamt acht Wirkungs- und Handlungsfeldern die vielfältigen Lösungsbeiträge von urbanem Grün für eine nachhaltige Stadtentwicklung: Abmilderung der Folgen des Klimawandels, Gesundheitsförderung, Sicherung sozialer Funktionen, Steigerung der Standortqualität, Schutz des Bodens, des Wassers und der Luft, Erhalt des Artenreichtums, Förderung von bau- und vegetationstechnischer Forschung sowie Schaffung gesetzlicher und fiskalischer Anreize. Initiatoren der Charta sind der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL) und die Stiftung DIE GRÜNE STADT. Zu den insgesamt 21 Erstunterzeichnern zählen unter anderem der NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V., der Zentrale Immobilien Ausschuss e.V. (ZIA) sowie der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten e.V. (bdla).

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Nachhaltige InfrastrukturNachhaltige Infrastruktur Genau wie Grün spielt auch das Naturelement Wasser eine wichtige ökologische Rolle im Stadtraum und wirkt sich positiv auf das lokale Klima und das Wohlbefinden der Menschen aus. Wasser hat darüber hinaus auch eine erhebliche Bedeutung als Gestaltungsmittel. In jüngster Zeit kommt dem Element zudem eine neue, bedrohliche Dimension zu: Die Bewältigung von Starkniederschlägen, wie sie im Zuge der Klimaveränderung erwartet werden, stellt Kommunen und Investoren vor neue Aufgaben. Die Gestaltung des Freiraums, die verwendeten Materialien und Pflanzen, der Versiegelungsgrad und die Geländemodulation sind unter dem Aspekt eines nachhaltigen Wassermanagements zu sehen. Bei der Entwicklung neuer städtebaulicher Konzepte werden Wasser- und Grünprojekte heute gemeinsam geplant und verwirklicht.

„Nachhaltige Infrastruktur – Schwerpunkt: Wasser in der Stadt“ zeigt Beispiele für die vielfältigen gestalterischen Potentiale des Wassers im Städtebau und in der Landschaftsarchitektur. Der Anspruch ist nicht eine differenzierte Vorstellung von Best-Practices mit allen relevanten Details, vielmehr soll sie Planern, Kommunen, Bauherren und Investoren Ideen zeigen und Anregungen liefern. Die Bandbreite der vorgestellten Projekte reicht von der Umwandlung ehemaliger Industrieareale bis zur Gestaltung eines innerstädtischen Platzes, vom naturnahen Rückbau eines Flusses bis zur intensiven Dachbegrünung.

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Broschüre: Positionen zur lebenswerten Stadt – Report 2013Die Mehrheit der Menschen lebt inzwischen in Städten und Metropolen, in Deutschland sind es sogar nahezu drei Viertel der Bevölkerung. Der Bezug zur Natur und die Zeit, die die Menschen in Wäldern, Parks und Gärten verbringen, werden immer geringer, während Zivilisationskrankheiten wie Depression, Burnout oder Übergewicht zunehmen. Viele Experten sehen hier längst einen Zusammenhang und schlagen Alarm. Die Husqvarna Gruppe hat eine weltweite Befragung über das derzeitige Verhältnis der Menschen zur Natur und zu öffentlichen Grünanlagen durchgeführt und die Ergebnisse im „Global Green Space Report 2013“ ausgearbeitet. Die Stiftung DIE GRÜNE STADT hat die wichtigsten Aspekte dieser Studie ins Deutsche übertragen und sie in der Broschüre „Positionen zur lebenswerten Stadt“ veröffentlicht.

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Broschüre: Positionen zur lebenswerten Stadt – Report 2012Die Broschüre „Positionen zur lebenswerten Stadt“ zeigt den neuesten Stand der Erkenntnisse über die Bedeutung von Grünflächen auf und will so die Menschen dazu bringen, sich für den Erhalt von Grün in der Stadt einzusetzen. Im Rahmen der Kairos-Studie wurden über 3.500 Städter in sieben verschiedenen Ländern befragt, um von ihnen etwas über ihre Ansichten und Meinungen zum Thema städtisches Grün und dessen Bedeutung im täglichen Leben zu erfahren. Zusätzlich wurden Experten interviewt, die sich mit dem Thema Stadtplanung in verschiedenen Ländern auseinander setzen. Die Studie wurde durch das internationale Beratungs- und Forschungsbüro Kairos Future mit Hauptsitz in Stockholm durgeführt. Auftraggeber war die Husqvarna Group für den “Global Garden Report 2012″.

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Broschüre: Bäume und Pflanzen lassen Städte atmenBäume und Pflanzen Die Broschüre ”Bäume und Pflanzen lassen Städte atmen – Schwerpunkt Feinstaub” wurde zusammengestellt durch das Forum DIE GRÜNE STADT in Zusammenarbeit mit dem Geographischen Institut der Universität Köln (Dr. Manfred Thönnessen), dem Regionalverband Ruhr, Abt. Stadtklimatologie / Luftqualität (Dr. Wolfgang Beckröge) und der GALK (Dr. Joachim Bauer). Grundlage war eine Veröffentlichung der Plant Publicity Holland (PPH) und der Niederländischen Vereinigung von Landschaftsgärtnern (VHG) 2007.

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Broschüre: Stadtklimatologie und GrünStadtklimatologie und Grün Die Auswirkungen des Klimawandels bekommen besonders die Menschen in den Städten und Ballungszentren zu spüren. Doch Kommunen und Städteplaner können mit natürlichen Mitteln die Folgen der Klimaveränderung mildern. Mit der Broschüre “Stadtklimatologie und Grün” gibt die Stiftung DIE GRÜNE STADT Anregungen zur Anpassung an den Klimawandel durch gezielte Grünplanung und zur Verwendung geeigneter Pflanzen.

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Postkarte: Pflanz-Wert!Die von DIE GRÜNE STADT produzierten Postkarten „Ein Baum!“ und „Pflanz-Wert!“ dienen als leicht verständliche Informationsträger zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit für den Wert von Grün.

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Postkarte: Ein Baum!Die von DIE GRÜNE STADT produzierten Postkarten „Ein Baum!“ und „Pflanz-Wert!“ dienen als leicht verständliche Informationsträger zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit für den Wert von Grün.

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Broschüre Grüne Städte - Städte zum Leben

In Zeiten des Klimawandels wird Stadtgrün zu einem wichtigen Faktor für unsere Zukunft. Attraktive, gut gepflegte Grünflächen sind wichtige Erholungs- und Begegnungsorte, hier kann sich kulturelles Leben und gesellschaftliches Miteinander ohne Konsumzwang entwickeln. Wie notwendig gut erreichbare Grünflächen für das Wohlbefinden der Menschen sind, hat die Corona-Pandemie eindrücklich gezeigt.
Die Broschüre „Grüne Städte – Städte zum Leben“ trägt die wichtigsten Argumente für nachhaltige grüne Stadtentwicklung zusammen.
Unter den Schlagworten Klimaschutz, Artenvielfalt, Gesundheit, Lebensqualität und Nachhaltigkeit bringen die Autoren die wichtigsten Inhalte auf den Punkt. Den Grafiken der Broschüre entnimmt man mühelos, wie sich Hitzetage und Tropennächte in den letzten Jahrzehnten entwickelt haben und welche Folgen die Luftbelastung hat. Gleichzeitig wird deutlich, wie sich Stadtgrün auf Gesundheit und Wohlbefinden auswirken und eine nachhaltige Stadtentwicklung durch blau-grüne Infrastruktur entstehen kann.
Diese kompakte neue Broschüre macht auf 32 Seiten (21 x 10,5 cm) bildhaft deutlich:
Grüne Städte sind Orte mit hoher Lebensqualität – für Mensch und Natur.

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Am 25. Januar 2017 fand auf der Internationalen Pflanzenmesse (IPM) in Essen die Informationsveranstaltung „Neue Krankheiten und Schädlinge: Konsequenzen für die grüne Branche“ statt.

Referenten waren Gerhard Renker (Pflanzenschutzdienst der LK NRW), Franz-Josef Gövert (Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit der Stadt Münster und Mitglied im AK Stadtbäume der GALK) und Karsten Joksch (Sachverständigenbüro und Baumpflege Leitsch).

Die Veranstaltung war eine Kooperation von IPM ESSEN 2017, dem Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. und der Stiftung DIE GRÜNE STADT.

Die Folien zu den einzelnen Vorträgen können Sie sich hier anschauen:

Broschüre: Urbanes Grün in der integrierten StadtentwicklungGrüne Freiräume und begrünte Gebäude in urbanen Räumen erfahren in der aktuellen Stadtentwicklungs- und Planungsdiskussion eine zunehmende Bedeutung. Neben positiven Effekten für das Stadtklima und die urbane Flora und Fauna erhöht städtisches Grün die Wohn- und Aufenthaltsqualität und wirkt sich positiv auf die physische und psychische Gesundheit der Bewohner aus. Trotz dieser ersichtlichen Vorteile mangelt es aufgrund schwacher kommunaler Haushaltslagen, unterschiedlicher Handlungsrationalitäten beteiligter Akteure der Flächenentwicklung und einhergehenden Flächennutzungskonkurrenzen im Planungsalltag häufig an einer strategischen und nachhaltigen Grün- und Freiflächenentwicklung. Der Unterhalt von Grünflächen gilt gemeinhin als teuer und spiegelt sich in schrumpfenden innerstädtischen Grünflächenanteilen wider. Trotz dieser Restriktionen nehmen neben den klassischen Typen von Stadtnatur, wie öffentliche Parks und Kleingärten, seit Mitte der 1990-er Jahre neue Formen urbanen Grüns weltweit und auch in Deutschland zu. Der Stellenwert dieser neuen urbanen Grünformen (wie z.B. Gemeinschaftgärten, urbane Landwirtschaft, vertikales Grün) für eine nachhaltige Raumentwicklung ist in der kommunalen Praxis noch nicht hinreichend bekannt, so dass diese Formen bisher nur partiell und kaum systematisch in die Stadtentwicklung integriert werden. Im Mittelpunkt der Broschüre „Urbanes Grün in der integrierten Stadtentwicklung“ steht eine systematische Aufbereitung wissenschaftlicher Erkenntnisse bezüglich der Potenziale der vielfältigen Formen urbanen Grüns für eine nachhaltige Entwicklung urbaner Räume. Bestandteil ist darüber hinaus die Analyse guter Beispiele von Stadtbegrünungen, um die Bandbreite an Formen und Potenzialen, Akteuren, Konflikten und kommunalen Handlungsoptionen aufzuzeigen. Auftraggeber des Projektes ist Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (MWEBWV NRW).

Die Online-Version der Broschüre könnnen Sie sich hier anschauen.

ELCA-Tagungsband: Green City Europe - for a better life in European cities

Renommierte Wissenschaftler aus ganz Europa berichteten am 24. Mai 2011 beim ELCA-Forschungsforum „Green City Europe“ vor Experten und EU-Politikern über ihre Forschungsergebnisse zu den Leistungen von Grün in europäischen Städten. Im Fokus standen die Themen Gesundheit, Grün und Feinstaub, Grün und Stadtklimatologie sowie Biodiversität. Zu dem Forum hatte die European Landscape Contractors Association (ELCA) nach Brüssel in den Ausschuss der Regionen in der Europäischen Union eingeladen. Die Vorträge der Wissenschaftler aus ganz Europa machten deutlich, wie vielfältig die Forschungsaktivitäten der Universitäten zu Grün im Zusammenhang mit Klimawandel, Stadtentwicklung, Gesundheit und Biodiversität in Europa sind. Die Wissenschaftler sind sich einig, dass es an der Zeit ist, erheblich offensiver mit den zahlreichen Beispielen gelungener Grünprojekte und deren vielfältigen Vorteilen und positiven Effekten zu werben – und zwar möglichst breit angelegt, um alle Entscheider in Städten und Gemeinden, aber auch in der Wirtschaft zu erreichen.Bitte geben Sie hier Ihren Text ein!

Die Online-Version des Tagungsbandes könnne Sie sich hier anschauen.

Ergebnisse der dritten – von der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) durchgeführten und im Oktober 2010 veröffentlichen – bundesweiten Internetbefragung zur Messung der Bürgerzufriedenheit mit kommunalen Grünflächen.

Die Ergebnisse der Internetbefragung könnne Sie sich hier anschauen.

Die von Prof. Dr. Andreas Roloff, Lehrstuhl für Forstbotanik an der TU Dresden, im Auftrag des Bund deutscher Baumschulen (BdB) erstellte Studie “Klimawandel und Gehölze” zeigt auf, welche Gehölze sich bei den zu erwartenden Klimaveränderungen für verschiedene Verwendungen eignen. Die vorrangig betrachteten Eigenschaften, die für die Klassifizierung herangezogen wurden, sind Winterhärte und Trockentoleranz.

Die Ergebnisse der Froschungsstudie könnne Sie sich hier anschauen.

Im Fokus der im Auftrag des Forums DIE GRÜNE STADT von Prof. Dr. Stefan Körner, Universität Kassel (09/2008),  erstellten Studie “Grün und Gesundheit” stehen Veröffentlichungen und Untersuchungen, die sich vor allem explizit mit den gesundheitsfördernden Faktoren, der so genannten “salutogenen Wirkung” der Natur auseinandersetzen.

Die Literaturrecherche könnnen Sie sich hier anschauen.