Die Berliner Gartenanlage aus dem 18. Jahrhundert erstrahlt im neuen Glanz

Der Köllnische Park in Berlin ist der letzte erhaltene Teil einer landschaftlich-geprägten, städtischen Grünanlage mit Spielplatz, deren Ursprung bereits im 18. Jahrhundert liegt. Durch den historischen Bau von Straßen und Gebäuden wurde der Park im Laufe der Jahre immer mehr begrenzt und befand sich durch Verwitterung und Vandalismus letztlich in einem miserablen Zustand. Im Rahmen des Bund-Länder-Förderprogramms „Zukunft Stadtgrün“ stellte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnung öffentliche Mittel zur Verfügung, um den Park, die Spielfläche sowie die vorhandenen Kunstwerke wieder aufleben zu lassen. Es wurde eine denkmalpflegerisch fundierte Planung zur Erneuerung der Grünanlage erstellt und an funktionalen sowie gestalterischen Defiziten gearbeitet.

© Stadt Berlin

Hintergrund

  • Die Hauptwege entlang der zentralen Rasenfläche werden mit Asphalt versehen, die übrigen Wegflächen mit einem wassergebundenen Tennenbelag befestigt
  • Errichtung neuer Aufenthalts- und Spielmöglichkeiten
  • Restaurierung des bestehenden Kinderspielplatzes
  • Neupflanzung von 7 Silber-Linden rund um den Bärenzwinger sowie eines Trompetenbaums am Zille-Denkmal
  • Barrierefreier Ausbau der Skulpturenterrasse am Märkischen Museum
  • Sanierung der Skulpturen und Spolien
  • Neuer Terrakottabrunnen inklusive Überarbeitung der Brunnentechnik
  • Erneuerung der Mauern des historischen Mühlenstumpfs und des Wusterhausener Bärs

Förderung

  • Gesamtkosten des Projekts: 1,64 Mio. €
  • Gesamtfördersumme von Bund und Land: 520.000 €

Zukunft Stadtgrün

FÖRDERPROGRAMM

64,4 Hektar

FÖRDERGEBIET

1,64 Millionen Euro

GESAMTKOSTEN

2018-2021

REALISIERUNGSZEITRAUM

Mehr zum Thema

Der Köllnische Park ist Teil des Fördergebiets Berlin Luisenstadt (Mitte): https://www.luisenstadt-mitte.de/projekte/koellnischer-park