In der sächsischen Bierstadt zieht sich ein grünes Band entlang des Röder-Ufers und durch die Innenstadt

Das Vorhaben, eine Stadt grüner zu machen, ist nie abgeschlossen, so die Meinung des Radeberger Oberbürgermeisters. Mit dem „Grünen Band“ entlang des Flussufers der Großen Röder und durch die Innenstadt ist der erste Schritt zu einem „Grünen Radeberg“ getan. Mithilfe des Förderprogramms „Zukunft Stadtgrün“ wurde eine Fläche von 22 Hektar entlang des Flusses aufgewertet. Zuvor war die Große Röder in Teilen sehr versteckt und ein Spaziergang am Ufer kaum möglich. Nun schlängelt sich das grüne Band am Röderufer vom Stadtinnern bis ins Seifersdorfer Tal. Ausgebaute Spazier- und Fahrradwege sowie Parkanlagen und ein Strandbereich, laden zu Aktivitäten und zum Verweilen ein. Auf diese Weise gewinnt die Stadt nicht nur an Attraktivität, sondern auch an Klimafreundlichkeit.

© Stadt Radeberg

Hintergrund

  • Gestaltung des Parks „Alte Druckerei“
  • Aufwertung des Flussufers durch einen Strandbereich an der Großen Röder
  • Bau eines Naturerlebnisparks, eines Mehrgenerationenparks und eines Aktivparks
  • Gestaltung einer kleinen Veranstaltungsfläche
  • Bau einer Fuß- und Radwegbrücke über die Große Röder
  • Freiflächengestaltung zum Erhalt der biologischen Vielfalt im Stadtgebiet
  • Verbesserung des Wohnumfeldes für Bürger und Touristen

Förderung

  • Im Jahr 2018 hat die Stadt Radeberg für die Ausarbeitung des „Grünen Bands“ knapp 892.000 Euro Fördermittel vom Freistaat und vom Bund erhalten, darin enthalten 446.000 Euro aus dem Programm Zukunft Stadtgrün.
  • 2019 folgten weitere Zuschüsse aus dem Förderprogramm in Höhe von 485.000 Euro.

Zukunft Stadtgrün

FÖRDERPROGRAMM

22,3 Hektar

FÖRDERGEBIET

931.000 Euro

FÖRDERMITTEL

2018-2026

REALISIERUNGSZEITRAUM