
Auf der Fachveranstaltung steht die Rolle der grünen Branche bei der Transformation im Rheinischen Revier im Fokus: Wo können sich grüne Expert:innen bei der Jahrhundertaufgabe Tagebaufolgelandschaft einbringen? Wie sehen die Energielandschaften von Morgen aus? Welche Strukturen braucht die Region, um Menschen auch zukünftig eine Heimat und hohe Lebensqualität zu bieten?
Eine Region vor großen Herausforderungen
Das Rheinische Revier ist in vielerlei Hinsicht eine sehr heterogene Region mit Ballungszentren ebenso wie ländlich geprägten Gebieten. Zentraler Wirtschaftsfaktor war über Jahrzehnte der Braunkohleabbau, der in der Landschaft an vielen Orten seine deutlichen Spuren hiterlassen hat. Mit dem Kohleausstieg bis spätestens 2033 steht die Region vor einem einschneidenden Wandel.
Die Transformation erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Dabei ist es notwendig, auch soziale und kulturelle Aspekte zu berücksichtigen, um die Bevölkerung aktiv in den Wandel einzubinden. Nur durch ganzheitliche Ansätze kann es gelingen, die Herausforderungen des Strukturwandels zu meistern und das Rheinische Revier erfolgreich wirtschaftlich umzubauen und gleichzeitig zu einem Vorreiter des europäischen Klimaschutzes zu machen. Bereiche wie Mobilität und Stadt- und Landschaftsplanung stehen dabei besonders im Fokus.
Hier kann die grüne Branche besonders wichtige Beiträge leisten.
Welche Kompetenz muss die Branche noch stärker in die Transformation einbringen?
Mit wem kann die grüne Branche strategische Allianzen eingehen?
Welche Perspektiven eröffnet dabei die IGA 2037?
Wie kann die Branche die Nachwuchsfrage lösen?
Was kann das Rheinische Revier von der Lausitz lernen?
Welche good practices im europäischen Ausland sind für NRW nützlich?
Diese Aspekte wollen wir auf dem Kongress gemeinsam diskutieren und Lösungsansätze herausarbeiten. Die Veranstaltung versteht sich dabei als Plattform für Begegnung und Vernetzung. Darüber hinaus als Forum und Multiplikator für nachhaltiges Grün in Kommunen in der Klimakrise. Zu Wort kommen hochrangige Vertreter:innen der grünen Verbände, der Forschung, der kommunalen Grünverwaltung der Politik und Experten aus dem Ausland.
Anmeldung unten
Vortragende
Begrüßung & Keynote

Jens Spanjer
Vorsitzender Stiftung Schloß Dyck,
Vorstand Stiftung Die Grüne Stadt

Stephan Muckel
Vorsteher Zweckverband LANDFOLGE Garzweiler und Bürgermeister Erkelenz

Oliver Krischer
Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (Videobotschaft)

Bodo Middeldorf
Geschäftsführer Zukunftsagentur Rheinisches Revier GmbH
Impulse

Dr. Achim Schloemer
Geschäftsführer Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH (DBG)
Gesprächssrunde I

Volker Mielchen
Geschäftsführer Zweckverband LANDFOLGE Garzweiler (IGA 2037)

Jürgen Steinmetz
Geschäftsführer IHK Mittlerer Niederrhein

Dr. Achim Schloemer
Geschäftsführer Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH (DBG)

Bodo Middeldorf
Geschäftsführer Zukunftsagentur Rheinisches Revier GmbH
(angefragt)

Josef Mennigmann
Präsident im Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau NRW e.V.

Dr. Josef Tumbrinck
Ministerium für Umwelt, Naturschutz und
Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (angefragt)

Jens Spanjer
(Moderation) Vorsitzender Stiftung Schloß Dyck,
Vorstand Stiftung Die Grüne Stadt
Impulse

Prof. Andreas Kipar
Landschaftsarchitekt und Stadtplaner BDLA-DASL, LAND Mailand-Düsseldorf

Prof. Undine Giseke
Landschaftsarchitektin Büro BGMR Berlin (Konversion Lausitz)

Thies Schröder
Geschäftsführer FERROPOLIS GmbH (Konversion Mitteldt. Braunkohlerevier)

Prof. Dr. Uli Paetzel
Vorstandsvorsitzender Emschergenossenschaft und Lippeverband (Videobotschaft)
Gesprächssrunde II

Prof. Undine Giseke
Landschaftsarchitektin Büro BGMR Berlin (Konversion Lausitz)

Prof. Christa Reicher
Stadtplanerin, RWTH Aachen

Christian Rast
Geschäftsführer indeland GmbH
(angefragt)

Andreas Giga
Emschergenossenschaft Lippeverband (Konversion Emscher)

Thies Schröder
Geschäftsführer FERROPOLIS GmbH (Konversion Mitteldt. Braunkohlerevier)

Andreas Kipar
Green City Italia + LAND, Mailand (IT)

Dr. Markus Kosma
Leiter der Sparte Entwicklung Braunkohle der RWE Power AG

Philipp Sattler (Moderation) Geschäftsführer
Stiftung Die Grüne Stadt
Veranstaltungsanmeldung
Nachfolgend melde ich mich verbindlich an zum:
Von Rheinbraun nach Grün-Blau: Jahrhundertaufgabe Tagebaufolgelandschaft 03.09.2026- Schloss Dyck, Jüchen
Anmeldeschluss: 30. August 2026
Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten Sie eine 1. E-Mail mit der Anmeldebestätigung und Ihrer Rechnung. Bitte beachten Sie, dass Ihre Anmeldung zur Veranstaltung erst gültig ist, sobald die Teilnahmegebühr per Überweisung bei uns eingegangen ist.
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Stornobedingungen: Für Anmeldungen, die bereits gezahlt wurden und nicht bis mindestens eine Woche vor Veranstaltungsbeginn zurückgezogen werden, muss die Anmeldungsgebühr voll berechnet werden. Eine Vertretung des/der Angemeldeten ist möglich.
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